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Frohe Weihnachten 2015

Rote Christbaumkugel am Weihnachtsbaum

Was ist eigentlich Weihnachten? Weihnachten! Bei mir zu hause ist Weihnachten der Moment, wenn wir  in Süd-West-Mecklenburg wie immer zusammen sitzen und meine Mutter dieses Lied hier hören will: Veronica Fischer – Weihnacht wieder daheim. Dann sind wir alle in einem Zeitfenster gefangen und alles ist dann „bei uns“ – wie immer. – Ist nicht alles in einem gewissen Zeitfenster gefangen? Ist es nicht ein Glück, wenn wir als Kind tolle Weihnachten hatten und wir doch immer nur versuchen, in unserem Leben als Erwachsene genau wieder diese Momente unserer Kindheit aufleben zu lassen? Wir sagen immer „für unsere Kinder“, aber in Wahrheit eigentlich nur für uns. Ist Weihnachten ein egoistisches Ereignis ohne Deutung, oder ist es die Geburt von Gottes Sohn? Ist der 24.12. jedes Jahr nur ein Zitat, ein Echo aus der Vergangenheit, oder der verbriefte Termin der Geburt eines Propheten? Von was reden wir hier eigentlich? Eigentlich reden wir nur von einem Gefühl und das Gefühl sollte eigentlich bei jedem von uns das Folgende sein: Weihnachten! Da ist ein Termin letztendlich ein Ritual!

Und genau so wenig, wie Party ein Ort, sondern vielmehr eine Einstellung ist, ist Weihnachten vielleicht alles von allem oder dann doch nur weniger als zwei von drei Möglichkeiten unter der jeweiligen Betrachtung aus der einen oder anderen Perspektive. Zwischen Kür und Pflicht liegt oft nur ein weiterer Durchgang. Die Zeit ist unsere Geisel und Weihnachten kommt immer wieder.Lasst uns einfach das Beste daraus machen! Lasst alles zu, aber schließt nichts aus. Kommt zusammen und verbleibt beieinander.

In diesem Sinne,
Frohe Weihnachten Euch Allen!

 

… und hier der Text zum Lied, jedes Jahr im Süd-Westen von Mecklenburg:

Veronica Fischer – Weihnacht wieder daheim

Die Nacht zuvor hat es geschneit
Es war der Schnee der Kinderzeit
War der herr-, herr-, herrliche Schnee
So weiß und wild

Der Zug kam zu spät
Die Strecke war weit zugeweht
Vater ha-, ha-, er harrte noch aus
Bracht uns nach Haus

Und es war… Weihnacht, Weihnacht
Weihnachten, wie ‘s immer war
Weihnacht, Weihnacht
Heim nur noch einmal im Jahr

Einmal im Jahr wird die Sehnsucht so groß
Nach jener winzigen Stadt
Einmal im Jahr packt man ein und fährt los
Wenn man die Eltern noch hat

Einmal im Jahr wenn der Lichterbaum brennt
Klopfen die Kinder ans Tor
Einmal im Jahr wird was lang schon getrennt
Wieder verbunden

Zuvor hat es geschneit
Es war der Schnee der Kinderzeit
War der herr-, herr-, herrliche Schnee
So weiß und wild

Der Baum war geschmückt
Zwei Tische zusammen gerückt
Mutter ha-, ha-, sie hatte gekocht
Was jeder mocht’

Und es war… Weihnacht, Weihnacht
Weihnachten, wie ‘s immer war
Weihnacht, Weihnacht
Heim nur noch einmal im Jahr

Einmal im Jahr wird die Sehnsucht so groß
Nach jener winzigen Stadt
Einmal im Jahr packt man ein und fährt los
Wenn man die Eltern noch hat

Einmal im Jahr wenn der Lichterbaum brennt
Klopfen die Kinder ans Tor
Einmal im Jahr wird was lang schon getrennt
Wieder verbunden