Allgemein

Glühwein, Bratwürste und Lichterglanz: Die Weihnachtsmärkte eröffnen

Weihnachtsmarkt

„Macht hoch die Tür’, die Tor’ macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit…“ so könnte es passend auf einem jeden Weihnachtsmarkt erklingen, welche jetzt endlich wieder die Weihnachtszeit eröffnen.
Rechtzeitig vor dem ersten Advent gibt es sie nun wieder Land auf und Land ab – die Weihnachtsmärkte, welche den gestressten Bürger für ein paar Stunden eine Auszeit geben können. Von ruhig besinnlich bis hin zu aufgeladen mit Action, von der Fressmeile hin zum Heißgetränkeausschank, von den Verkaufsständen hin zum Künstler – hier werden Wünsche wahr, Träume gelebt und vor allem nicht nur Kinderaugen zum Leuchten gebracht.

Vielerorts gehen die Märkte sogar noch bis kurz nach Weihnachten und somit hat ab jetzt ein jeder hoffentlich Zeit, zumindest einmal über einen solchen Weihnachtsmarkt zu schlendern und die Seele baumeln zu lassen. Wer übrigens seinen Weihnachtsbaum, seine schöne Nordmanntanne, nicht nach Hause schleppen möchte, der kann Sie auch bei uns online bestellen!

Aber wollen wir mal nicht von den Weihnachtsmärkten ablenken, welche eine deutsche Tradition sind und im Ausland so bekannt, das dort auch eigene „deutsche Weihnachtsmärkte“ nachgebaut und betrieben werden. Die Mischung macht es halt! Besondere saisonale Waren, der Verkauf von speziellen Geschenken etwa aus dem Bereich des Kunsthandwerkes, viel Weihnachtsdekoration und typische Lebensmittel und Gerichte passend zur Jahreszeit – dafür stehen unsere Weihnachtsmärkte genauso, wie Fahrgeschäfte, viel Musik und spezielle Darbietungen wie z.B. das klassische Krippenspiel. Je nach dem wo man lebt heißen Weihnachtsmärkte auch Christkindlmarkt oder Adventsmarkt.

Die vorweihnachtlichen Märkte gehen historisch gesehen auf Verkaufsmessen im späten Mittelalter zurück, welche den Bürgern zu Beginn der kalten und kargen Jahreszeit die Möglichkeit gaben, sich mit Fleisch und allen anderen wichtigen Dingen für den Winter einzudecken. Im 14.Jahrhundert wurde es dann zum Brauch, das Spielzeugmacher, Zuckerbäcker oder auch Korbmacher Verkaufsstände für Ihre Kleinigkeiten betrieben, welche vor allem Kinder zu Weihnachten geschenkt bekamen.

Auch die so gut riechenden Stände mit gerösteten Mandeln bzw. Nüssen, sowie Kastanien gab es damals bereits. In Deutschland streiten sich interessanter Weise die Städte Dresden und Bautzen um das Anrecht, den ältesten Markt zu besitzen. Wer auch immer hier letztendlich die Nase vorn hat: Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts breiteten sich die Weihnachtsmärkte im gesamten deutschsprachigen Raum aus und sind noch heute ein fester Bestandteil unserer aller Vorweihnachtszeit. Also raus aus den warmen Wohnzimmern und rauf auf den Weihnachtsmarkt! Denn wenn die Türen hoch und das Tor ist weit –  „…es kommt der Herr der Herrlichkeit“.