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Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum-Plantage

Wie kaum ein anderes Symbol steht der Weihnachtsbaum in Deutschland für das Fest der Liebe. Eltern lieben die strahlenden Augen ihrer Kleinen, wenn sie vor dem riesigen Baum mit den vielen Lichtern stehen.

Größere Kinder können es kaum erwarten, die liebevoll um den Baum herum versteckten Geschenke auszupacken. Ein hübscher Baum gehört für uns zum Weihnachtsfest dazu.

Weihnachtsbaum Bedeutung

Ein Weihnachtsbaum (in manchen Regionen auch als Christbaum oder Tannenbaum bezeichnet) ist ein Nadelbaum, der in der Weihnachtszeit in Wohnungen und Häusern sowie an öffentlichen Gebäuden und Plätzen aufgestellt wird. Er wird mit Weihnachtskugeln, Figuren, Lichterketten und Lametta geschmückt. Die Spitze des Baumes wird häufig mit einer Christbaumspitze, einem Strohstern oder einen Engel verziert.

Durch die Kerzen bzw. Lichterketten verströmt ein Weihnachtsbaum gemütliche Atmosphäre und lässt Besinnlichkeit und Rufe aufkommen. Das Brauchtum, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, hat seinen Ursprung in Deutschland und verbreitete sich im 19. Jahrhundert über die ganze Welt.

Geschichte des Weihnachtsbaums

Die Ursprünge des Weihnachtsbaumes gehen auf heidnische Bräuche zurück. Immergrüne Pflanzen waren ein Symbol für Lebenskraft und Fruchtbarkeit. So haben zum Beispiel bereits Germanen Häuser mit Tannenzweigen geschmückt. Bereits im Mittelalter wurden zu bestimmten Festlichkeiten öffentliche Plätze mit einem Baum, beispielsweise einen Maibaum oder Richtbaum, geschmückt.

Der erste geschmückte Weihnachtsbaum stand wahrscheinlich vor rund 600 Jahren 1419 in Freiburg in Breisgau. Überlieferungen zufolge haben Mitglieder der Bäckerschaft den Weihnachtsbaum mit Äpfeln, Nüssen und Lebkuchen behängt. Die erste schriftliche Erwähnung eines Weihnachtsbaum datiert aus dem Jahr 1527. In einer Akte der Mainzer Herrscher wird ein „weiennacht baum“ in Stockstadt am Main erwähnt.

Den ersten Christbaum mit Kerzen schmückte Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien im Jahr 1611. Weitere Erwähnungen über den Weihnachtsbaum stammen aus der Zeit um 1642 in Straßburg. Darin empören sich Prediger über den Brauch, in den Häusern Weihnachtsbäume aufzustellen.

Im 18. Jahrhundert verbreitete sich der Weihnachtsbaum zunächst bei reichen Bürgern und Beamten ein, da Tannenbäume zu dieser Zeit selten und teuer waren. In den 1830er Jahren verteilte sich der Brauch durch deutsche Auswanderer nach Amerika. Die katholische Kirche hat den Baum erst Mitte des 20. Jahrhunderts anerkannt und selbst aufgestellt. Im Vatikan war der erste Weihnachtsbaum im Jahr 1982 zu bewundern.

Zahlen und Fakten zum Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum-Brauch ist in Deutschland sehr stark verbreitet. Jährlich werden in etwa 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Damit steht in mehr als der Hälfte der 40 Millionen Haushalte in Deutschland ein Weihnachtsbaum. Besonders beliebt ist der Weihnachtsbaum bei Familien: 80% der Haushalte mit mehr als 3 Personen stellen zur Weihnachtszeit einen Tannenbaum auf.

Die Mehrheit der Bäume (ca. 90%) stammt aus hiesigem Anbau, die fast ausschließlich aus Weihnachtsbaum-Plantagen stammen. Die gesamte Anbaufläche beträgt in Deutschland Schätzungen zufolge bis zu 50.000 Hektar. Mit 5% wird nur ein sehr kleiner Teil der Weihnachtsbäume direkt aus dem Wald entnommen.

Der Weihnachtsbaum ist somit nicht nur ein beliebtes Brauchtum zu Weihnachten. Darüberhinaus ist er auch ein wichtiger Wirtschaftszweig. Etwa 4.000 Produzenten und bis zu 100.000 Saisonarbeitsplätze sind mit dem Anbau, der Pflege und dem Schlagen von Weihnachtsbäumen beschäftigt.

Auswahl des Weihnachtsbaums

Der typische Weihnachtsbaum ist ein Nadelbaum. Er soll robust genug sein, um einige Tage und Wochen in der warmen Wohnung zu überstehen ohne seine grünen Nadeln zu verlieren. Traditionell wird der Weihnachtsbaum erst am Morgen des 24. Dezember aufgestellt und geschmückt. Für viele gehört der Weihnachtsbaum jedoch schon zur gemütlichen Stimmung der Vorweihnachtszeit dazu, so dass der Christbaum nicht selten bereits zum 1. Advent in den Wohnungen und Häusern aufgestellt wird.

Die Nordmanntanne – der beliebteste Weihnachtsbaum

Die Nordmanntanne gehört in Deutschland zu den beliebtesten Christbäumen. Sie ist gleichmäßig und sehr dicht und bauschig gewachsen. Die Nadeln sind von einem kräftigen Grün, sie sind recht weich und stechen kaum. Auch Kinder können dadurch beim Schmücken des Baums helfen.

Durch die schweren Tannenzweige lassen sich Baumkugeln mit einem etwas größeren Gewicht gut befestigen. Die Nordmanntanne hält sich lange, auch wenn sie mehrere Wochen bei Zimmertemperatur aufgestellt wird, verliert sie kaum Nadeln. Die Nordmanntanne hat also eine Reihe von Eigenschaften, die sie zum perfekten Baum machen. Deshalb ist sie im Vergleich auch recht teuer. Trotzdem entscheiden sich über 70 Prozent der Haushalte für die Nordmanntanne, wenn es darum geht, den Weihnachtsbaum auszusuchen.

Weitere Weihnachtsbaum-Arten

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Weihnachtsbaum-Arten, die in Deutschland und in anderen Ländern verwendet werden:

  • Die Kiefer gehört in Deutschland zu den am häufigsten genutzten Weihnachtsbäumen. Sie zeichnet sich durch eine lange Haltbarkeit und durch einen angenehmen Duft aus. Die Nadeln sind schön geformt, der Wuchs kann ein wenig auffällig sein. Das macht sie unter Umständen etwas schwierig zu schmücken.
  • Als günstige Alternative gilt die Fichte. Sie ist buschig gewachsen, hat dünne Äste und nur leicht stechende Nadeln in einer kräftigen grünen Farbe. Leider beginnt die Fichte recht schnell zu nadeln, wenn sie in warmen Zimmern aufgestellt ist. Deshalb sollte sie erst kurz vor dem Weihnachtsfest aufgestellt werden.
  • Blaufichten fallen durch den blauen Schimmer ihrer Nadeln auf. Sie sind regelmäßig gewachsen und halten daher auch schweren Schmuck gut aus. Auffallend ist ihr Duft nach Wald und Erde. Die Blaufichte hält sich jedoch nicht sehr lange, nach rund zwei Wochen fallen die Nadeln ab. Blaufichten sind etwas teurer als Kiefern und Fichten.
  • Die Rotfichte macht knapp 30 Prozent der Bäume in Deutschland aus, aufgrund dieser Menge ist sie wie die Kiefer recht günstig. Allerdings ist die Rotfichte unregelmäßig gewachsen, sie hat kurze und stechende Nadeln. Mit ihren dünnen Ästen ist sie recht schwierig zu schmücken. Erste Nadeln verliert sie im warmem Zimmer schon nach wenigen Tagen, deshalb sollte auch sie kurz vor den Feiertagen erst aufgestellt werden.
  • Edeltannen haben einen kompakten und leicht unregelmäßigen Wuchs. Ihre Nadeln sind dick und verströmen einen kräftigen Duft. Die Farbe ist grün-blau, sie stechen nicht und sind eher von weicher Natur. Eine Edeltanne hält sich sehr lange, deshalb kann sie gut bis in das neue Jahr hinein stehen bleiben. Preislich liegt sie im oberen Segment.

Weihnachtsbaum im Topf

Die meisten Weihnachtsbäume werden kurz vor dem Weihnachtsfest aufgestellt und bis zum 6. Januar bereits weder entsorgt. Wem das zu kurz ist, dem steht mit einem getopften Weihnachtsbaum eine Alternative zur Verfügung. Denn diese kann man nach dem Fest draußen einpflanzen. Doch hier ist Vorsicht geboten, da ein Weihnachtsbaum im Topf besondere Pflege braucht.

In den meisten Fällen besteht erheblicher Aufwand zur Pflege und Akklimatisierung. Daher ist ein geschlagener Weihnachtsbaum häufig die bessere Alternative. Aus ökologischer Sicht hat der Weihnachtsbaum im Topf keinen großen Vorteil, da sich entsorgte Weihnachtsbäume kompostieren lassen.

Künstliche Weihnachtsbäume

Früher konnte man einen künstlichen Weihnachtsbaum schon aus der Entfernung sehr gut erkennen. Die Nadeln wirkten unnatürlich künstlich, sie glänzten stark und sahen nach Plastik aus. Künstliche Bäume der neuesten Generation wirken viel natürlicher, sie sind auch bei genauem Hinsehen kaum von einem richtigen Baum zu unterscheiden.

Künstliche Bäume eignen sich gut, wenn man keine Zeit für die Pflege des Baums aufwenden will oder wenn man keinen „grünen Daumen“ hat. Sie werden wie ihre natürlichen Geschwister geschmückt, können unterschiedlich groß sein und deshalb je nach Platzbedarf gestellt werden. Beim Christbaumschmuck sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, so dass der künstliche Baum mit einem natürlichen Christbaum gut mithalten kann.

Künstliche Weihnachtsbäume haben jedoch auch einige Nachteile. Sie riechen nicht wie echte Weihnachtsbäume und verströmen damit nicht die gleiche weihnachtliche Atmosphäre. Dazu können die Plastiknadeln gesundheitsschädliche Chemikalien und Weichmacher enthalten. Dessen ungeachtet sind künstliche Tannenbäume nicht recyclebar.

Weihnachtsbaum-Alternativen

Obwohl fast jeder zweite Haushalt einen Nadelbaum als Weihnachtsbaum aufstellt, ist ein traditioneller Weihnachtsbaum nicht jedermanns Wunsch. In den vergangenen Jahren gewinnen Alternativen zum klassischen Weihnachtsbaum mehr und mehr an Bedeutung.

Beispielsweise kann man Holz, Metall oder Äste gut schmücken und als einzelne Teile verwenden. Wer keinen kompletten Baum aufstellen will, legt zum Beispiel einzelne Äste aus und richtet diese weihnachtlich her. Diese Alternativen sind hübsch anzusehen, spielen im Vergleich zu natürlichen Bäumen aber eher eine untergeordnete Rolle.

Tipps zum Weihnachtsbaumkauf

Damit der Weihnachtsbaumkauf gelingt und alle Familienmitglieder Freude daran haben, sind ein paar einfache Tipps zu beachten. Wir zeigen Euch, woher ihr euren schönen Weihnachtsbaum bekommt, was ein Weihnachtsbaum kostet und wann ihr am Besten kauft.

Wann den Weihnachtsbaum kaufen?

Den Weihnachtsbaum solltest du am besten erst kurz vor dem Aufstellen kaufen. Je nachdem, wann der Baum aufgestellt und geschmückt werden soll, eignen sich unterschiedliche Weihnachtsbaum-Arten. Nordmanntannen halten sehr lange, deshalb kann man sie getrost früher aufstellen und hat bis ins Neue Jahr seine Freude daran. Hingegen verlieren Fichten und Kiefern relativ schnell ihre Nadeln. Daher sollten diese Bäume erst kurz vor Heiligabend aufgestellt werden.

Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass der Weihnachtsbaum vor dem Kauf frisch geschlagen wurde. Das kann man am Besten an der Schnittstelle am Stammende erkennen. Wenn diese hell ist, wurde der Baum erst vor kurzem geschlagen und ist frisch.

Was kostet einen Weihnachtsbaum?

Weihnachtsbäume unterscheiden sich nach der Sorte und der Qualität. Umso dichter und gleichmäßiger der Baum gewachsen ist, desto höher ist die Qualität und damit auch der Preis. Im Allgemeinen haben Nordmanntannen den höchsten Preis, da sie neben Ihrer großen Beliebtheit auch mehr Zeit zum Wachsen benötigen.

Die folgenden Richtwerte gelten als Preis pro Meter in bester Qualität:

  • Nordmanntanne: 23 – 25 Euro
  • Blaufichte: 16 – 18 Euro
  • Fichte: 10 – 12 Euro

Eine Nordmanntanne mit einer Größe von 2,0 Meter in sehr guter Qualität kostet demnach ca. 2 x 25 Euro = 50 Euro.

Wo kann man den Weihnachtsbaum vor Ort kaufen?

In den meisten Orten gibt es verschiedene Verkaufsstellen, an denen man einen Baum kaufen kann. Meist sind diese Stellen ab spätestens Anfang Dezember gut sichtbar ausgeschildert. Typische Verkaufsstellen sind Baumärkte oder Stände, die sich speziell auf den Verkauf der Bäume spezialisiert haben.

Auch eine Gärtnerei ist eine gute Empfehlung für den Weihnachtsbaumkauf. Dort hat man meist die Auswahl unter einer Vielzahl von Bäumen und kann sich das Modell aussuchen, das perfekt ins heimische Wohnzimmer passt.

Wenn du einen Weihnachtsbaum-Produzenten in der Nähe hast, dann lohnt sich häufig der direkte Kauf beim Hersteller. Erstens ist der Preis zumeist günstiger als auf Verkaufsplätzen. Zweitens sind die Weihnachtsbäume häufig frisch geschlagen und liegen nicht schon seit Tagen und Wochen auf Lager, wie das bei Verkaufsplätzen oder Baumärkten häufig der Fall ist.

Weihnachtsbaum online kaufen

Seit ein paar Jahren gibt es die Möglichkeit, den Weihnachtsbaum auch im Internet zu bestellen. Das hat den Vorteil, dass der Kauf in der stressigen Weihnachtszeit schnell erledigt. Zudem entfällt der lästige Transport ins heimische Wohnzimmer. Man muss den Baum weder Schleppen noch das Auto nach dem Transport von Nadeln und Harz befreien.

Meine Tanne bietet ebenfalls den Weihnachtsbaumversand an. Wir bieten nur ausgewählte, echte Nordmanntannen eines zertifizierten Familienbetriebs aus Schleswig-Holstein an. Überdies ist die Bestellung zum Wunschtermin möglich, so dass sich die Annahme des Weihnachtsbaum gut planen lassen.

Weihnachtsbaum selber schlagen

In vielen Gemeinden ist es möglich, sich seinen Weihnachtsbaum selbst zu schlagen. Gerade für Kinder ist es ein Erlebnis, den Baum gemeinsam auszusuchen und dann selber zu schlagen. Wer sich diese Arbeit machen möchte, sollte sich vor Ort erkundigen, wo man die Gelegenheit dazu hat. Allerdings sollte man darauf verzichten, den Baum nicht wild und unkontrolliert im heimischen Wald zu schlagen. Dies kann als Diebstahl mit einer empfindlichen Geldstrafe geahndet werden.

Wer unbedingt einen Christbaum fällen will und im eigenen Garten ein passendes Exemplar findet, kann auch dort selbst Hand anlegen. Allerdings gibt es auch bei Tannenbäumen auf em eigenen Grundstück Regeln zu befolgen. Ob dies erlaubt ist, klärt man am besten mit der eigenen Gemeinde direkt und vermeidet nachträglichen Ärger.

Weihnachtsbaumständer

Nicht Wenige können sich an das mühsame Aufstellen und zeitraubende Ausrichten des Weihnachtsbaumes aus ihren Kindheitstagen erinnern. Heutzutage gibt es glücklicherweise Christbaumständer, die das Aufstellen zum buchstäblichen Kinderspiel machen.

Welche Christbaumständer gibt es?

Moderne Weihnachtsbaumständer haben mit den alten Ständern aus Metall oder Gusseisen in punkto Handhabung und Sicherheit nicht mehr viel gemein. Diese Varianten waren schwer und unhandlich, so dass es große Mühe machte, einen Baum aufzustellen. Die Ausrichtung und Befestigung des Baumes erfolgte über seitliche Schrauben.

Christbaumständer der neuesten Generation haben dafür einen Seilzug. Sogenannte Seilzugständer werden meistens durch einen Fußhebel angesteuert, um den Seilzug zu um den Baum herum zu schließen. Praktischerweise sind viele Ständer bereits mit einem Wassertank ausgestattet, so dass der Baum regelmäßig bewässert werden kann. Dadurch bleibt der Baum länger frisch und verliert nich so schnell Nadeln.

Kriterien zur Auswahl des Ständers

In erster Linie sollte ein Weihnachtsbaum leicht aufzustellen sein und sicher stehen. Demzufolge darf er keinen Fall umkippen. Daher kommt der Standfestigkeit des Ständers größte Bedeutung zu. Je größer der Baum, desto größer, schwerer und robuster muss auch der Ständer sein.

Neben der Standfestigkeit ist die Nutzerfreundlichkeit ausschlaggebend. Überragt der Baum keine zwei Meter, so reicht mit einem Christbaumständer mit Einseil-Technik bereits eine Person um den Weihnachtsbaum aufzustellen und auszurichten. Ferner sollte auch auf einen integrierten Wassertank geachtet werden. Ein Weihnachtsbaum mit zwei Meter Höhe nimmt pro Tag etwa zwei Liter Wasser auf.

Wir empfehlen zusätzlich auf Qualitäts- und Prüfsiegel zu achten. Damit sind sowohl die verlässliche Handhabung als auch eine geringe Schadstoffbelastung sichergestellt.

Aufstellen des Weihnachtsbaums

Mit einem modernen Ständer genügt in der Regel eine Person zum Aufstellen des Baums. Eine zweite Person kann durch Anweisungen beim Ausrichten des Baumes behilflich sein. Wie beschrieben, empfehlen wir einen modernen Christbaumständer mit Einseil-Technik. Hierdurch kann man sich eine Menge Ärger und Frust sparen.

Die beste Vorgehensweise beim Aufstellen ist, zunächst den Weihnachtsbaum im Netz in den Ständer zu stellen, gerade auszurichten und dann mit dem Fußhebel zu fixieren. Danach den Tannenbaum mit einer Schere unten nach oben vom Netz befreien. So lässt sich selbst ein großer Baum mühelos in 3 Minuten aufstellen.

Weihnachtsbaumbeleuchtung

Auch der schönste Christbaum will ins richtige Licht gesetzt werden. Erst eine hübsche Beleuchtung lässt den Baum in vollem Glanz erstrahlen. Doch welche Arten von Weihnachtsbaumbeleuchtung gibt es? Erfahre mehr über den Einsatz von echten Kerzen, LED-Lichterketten oder kabellosen Kerzen mit Fernbedienung.

Echte Weihnachtskerzen aus Wachs

Die Kerze aus Wachs ist natürlicher der absolute Klassiker unter den Beleuchtungen. Sie verströmen ein sehr warmes, angenehm flackerndes Licht, das auch von der schönsten LED-Lichterkette nicht ersetzt werden kann. Zur Auswahl stehen kleine und große Kerzen in allen Farben.

Leider sind echte Kerzen aber auch recht gefährlich. Denn die Brandgefahr ist nicht zu unterschätzen. Außerdem ist es recht zeitaufwändig, bis alle Kerzen angezündet und am Ende des Abends wieder ausgelöscht sind. Wenn keine Kinder im Haus sind und bei einem kleinen Baum sind sie trotzdem eine Alternative, die man gerne ausprobieren darf. Schließlich ist ein Weihnachtsbaum mit echten Kerzen bis heute der Inbegriff von Weihnachten.

LED-Weihnachtsbaum-Lichterkette

Eine Lichterkette mit LED-Leuchten ist eine beliebte Alternative zu echten Kerzen. Aufgrund ihrer Sparsamkeit haben sie elektrische Weihnachtskerzen weitgehend abgelöst. Moderne LED-Ketten gibt es in allen Formen und Farben. Sie können einfarbig gehalten sein, bunte Lichterketten sind aber ebenfalls sehr beliebt. Die Größe der Lichter und Länge der Kette sind unterschiedlich, deshalb gibt es für kleine Bäume ebenso eine große Auswahl wie für große Ausführungen.

Man muss sich somit nur entscheiden, welches Modell in Frage kommt und am besten gefällt. Mit einer bunten Lichterkette setzt man zum Beispiel Akzente, eine einfarbige Kette wirkt sehr elegant und klassisch. Am häufigsten werden Lichterketten in einem angenehmen warm-weiß gekauft. Häufig hat eine LED-Lichterkette weitere Licht-Optionen wie beispielsweise flackerndes Licht.

Kabellose Weihnachtsbaumkerzen

Eine hübsche Alternative zur klassischen Weihnachtsbaumkette sind kabellose Kerzen. Sie werden wie eine Kette an den Ästen befestigt, die einzelnen Kerzen sind aber nicht mit einem Kabel verbunden und deshalb sehr flexibel anzubringen. Außerdem entfällt das lästige Entwirren des Kabels.

Kabellose Kerzen werden mit einer Funkfernbedienung gesteuert, so dass man mit nur einem Handgriff eine gemütliche Beleuchtung zaubert. Deshalb sind Kerzen ohne Kabel für alle zu empfehlen, die es etwas bequemer und luxuriöser haben möchten.

Weihnachtsbaum schmücken

In vielen Familien ist es eine beliebte Tradition gemeinsam den Weihnachtsbaum zu schmücken. Schon kleine Kinder können sich daran beteiligen. Vorausgesetzt, der Baum steht stabil in einem schweren Ständer, dürfen sie die unteren Zweige mit Christbaumkugeln, Lichtern und Lametta verzieren, an der Spitze dürfen die Erwachsenen gerne ein wenig helfen.

Ob der Christbaum bunt oder einfarbig gehalten ist, hängt natürlich ganz vom persönlichen Geschmack ab. Die einzige Richtlinie, die hier gilt, lautet: „Erlaubt ist, was gefällt!“.

Woher kommt der Christbaumschmuck?

Nach der Überlieferung geht der Weihnachtsbaum in seiner heutigen geschmückten Form auf den Paradiesbaum zurück. Er wurde schon bei den Paradiesspielen im Mittelalter an Weihnachten aufgestellt. Verziert war er mit Nüssen, Backwerk und Zuckerwaren, aber auch mit Äpfeln.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Baum noch mit Figuren von Adam und Eva und mit einer Schlange versehen. Kommerziell hergestellten Christbaumschmuck gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert. Die Geschichte der Christbaumkugel findet ihren Ursprung übrigens in Thüringen in der Stadt Lauscha. Dort wurde die erste Kugel aus Glas geblasen, weil sich ein Glasbläser keinen Schmuck aus Nüssen und Äpfeln leisten konnte – so besagt es mindestens die Überlieferung.

Im Jahr 1848 erhielt der erste Glasbläser in Lauscha einen Auftrag zur Herstellung von mehreren Weihnachtskugeln in unterschiedlichen Größen. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich die kommerzielle Herstellung, sie fand ihren Ursprung in Lauscha und wurde von dort aus in die ganze Welt getragen. Bis heute stammen handbemalte Kugeln aus Thüringen, denn einige Traditionsunternehmen sind dort noch immer ansässig und betreiben den kommerziellen Handel nach den überlieferten Herstellungsverfahren.

Welche Arten von Weihnachtsbaumdeko gibt es?

Die übliche Dekoration für den Weihnachtsbaum besteht aus Christbaumkugeln, Lametta und einer Lichterkette. Hinzu kommt die Christbaumspitze, hier sind neben der klassischen Spitze auch Engelsfiguren oder Weihnachtssterne beliebt.

Das ist aber nicht der einzige Schmuck, der möglich und denkbar ist. Es gibt heute eine Vielzahl von hübschen Dekoartikeln in unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen. Kleine Glas- oder Holzfiguren sind ebenso hübsch wie getrocknete Blüten oder trockene Früchte. Allein die Auswahl an Lichterketten und Christbaumkugeln ist so groß, dass man sich kaum entscheiden kann. Im Prinzip könnte man jedes Jahr einen andersfarbig geschmückten Baum aufstellen, ohne das es jemals langweilig wird.

Die beliebtesten Farbkombinationen

Es gibt eine Reihe von Kombinationen, die man als Klassiker bezeichnen könnte. Dazu gehören zum Beispiel Kugeln in Gold und Rot oder in Grün, Rot und Gold. Auch Silber findet man häufiger. Hinzu kommen die unzähligen Trends und Modefarben, die sich Jahr für Jahr ändern.

Sehr hübsch sehen zum Beispiel mehrere zarte Farben wie Hellblau, Silber und Creme oder ein zartes Orange aus. Wer es sehr modern mag, kombiniert ein kräftiges Lila mit Gold. Wer eher maritim und puristisch ausgerichtet ist, wählt Blau mit Silber oder Weiß.

Ist der Baumschmuck in einer Farbe gehalten, wirkt das sehr elegant und klassisch, ein bunter Baum ist dagegen jung, frisch und fröhlich. Es gibt also im Prinzip keine Vorgabe, der persönliche Geschmack ist hier allein ausschlaggebend, und ihm darf man ganz nach Belieben folgen.

Die richtige Menge an Dekoelementen

Wie bei den Farbkombinationen gilt auch bei der Menge der Dekoration, dass man sich eigentlich nur nach dem persönlichen Geschmack richten soll. Wichtig ist natürlich, dass der Baum nicht zu sehr überladen wird. Auch sollten sich die Äste nicht durchbiegen und abbrechen. Solange das gewährleistet ist, darf man schmücken, so viel man möchte und was man möchte, sofern es nur gefällt.

Als Faustregel kann man sagen, dass für einen leicht geschmückten Christbaum pro 50 Zentimeter Baumhöhe etwa 15 – 20 Deko-Elemente verwendet werden. Soll der Baum etwas reicher geschmückt sein, kannst du auch 25 – 30 Deko-Elemente nutzen.

In welcher Reihenfolge wird der Weihnachtsaum geschmückt?

Wenn du vor dem ungeschmückten Weihnachtsbaum stehst und nicht weisst, womit du anfangen sollst, haben wir ein paar einfache Tipps für dich.

Am einfachsten lässt sich der Baum schmücken, wenn man zuerst mit den Kugeln beginnt. Man kann sie gut mit kleinen Figuren aus Holz oder Glas kombinieren, wenn das zum Stil passt. Danach bringt man das Lametta an. Die Lichterkette oder die kabellosen Kerzen bilden den Abschluss, man legt sie einfach um die Kugeln herum.

Beim Schmücken kann man sich von oben nach unten vorarbeiten. So verhindert man, an den Kugeln in den unteren Reihen hängenzubleiben und diese zu ruinieren. Den Abschluss bildet die Christbaumspitze, sie kommt zum Schluss als Finale auf den Baum. Ist der Baum geschmückt, prüft man natürlich noch, ob die Beleuchtung funktioniert und ob sich alle Lichter leicht einschalten lassen.

Weihnachtsbaum-Pflege

Mit der richtigen Pflege lässt sich der Weihnachtsbaum lange frisch halten, um über alle Feiertage hinweg hübsch auszusehen. Wichtig ist, dass er nicht nadelt, denn wenn die ersten Nadeln verloren gehen, wirkt er nur noch halb so schön. Einige Baumarten wie die Nordmanntanne sind dafür bekannt, dass sie sehr lange halten. Andere Arten sind etwas anfälliger und verlieren ihre Nadeln recht schnell, so dass man sie erst kurz vor dem 24. Dezember aufstellen sollte.

Weihnachtsbaum frisch halten

Naturgemäß steht der Weihnachtsbaum drinnen im warmen Zimmer. Deshalb muss er gut gewässert werden. Am besten nutzt man einen Baumständer mit Wassertank. Er wird gefüllt, der Baum ist dann für mehrere Tage gut und ausreichend gewässert. Man sollte darauf achten, nicht zu viel Wasser hinzuzufügen. Wässert man zu wenig, verliert der Baum an Nadeln. Am besten ist es, sich hier nach der Baumart zu richten und entsprechend zu wässern.

Wie viel Wasser benötigt ein Weihnachtsbaum?

Als erster Anhaltspunkt gilt natürlich, dass ein großer Baum mehr Wasser benötigt als ein kleines Exemplar. Außerdem hängt es vor der Sorte ab, wie viel Wasser nötig ist. Als Faustregel lässt sich sagen, dass ein Weihnachtsbaum von zwei Metern etwa 2 Liter Wasser pro Tag benötigt.

Richtet man sich danach, hält er besonders lange und bleibt auch über die Feiertage noch schön. Prinzipiell lohnt es sich natürlich, hier sorgfältig vorzugehen und den Baum ausreichend zu wässern, damit er nicht trocknet und keine Nadeln verliert.

Der richtige Standort für den Weihnachtsbaum

Der beste Platz für den Baum wird durch die Größe bestimmt. Der Baum sollte natürlich aufrecht stehen, von der Spitze an muss noch ein wenig Platz nach oben sein. Überhaupt sollte der Baum nicht zu eng an einer Wand stehen. Ausreichender Abstand zur Decke und zu den Wänden ist vor allem bei echten Kerzen wichtig.

Damit der Weihnachtsbaum nicht vorzeitig austrocknet, muss er weit genug von einer Heizung aufgestellt werden. Des weiteren soll der Baum nicht in einem Laufweg steht, so dass man nicht versehentlich dagegen stößt und den Baum am Ende noch zum Fallen bringt.

Interessantes zum Weihnachtsbaum

Es gibt eine Reihe von spannenden Tatsachen rund um den Weihnachtsbaum, die du vielleicht noch nicht kennst. Denn das beliebte Symbol für Weihnachten ist auf der ganzen Welt bekannt. Entsprechend bunt und international sind die Anekdoten, die man sich darüber erzählt.

Bekannte Weihnachtsbäume

So international der Brauch des Weihnachtsbaums ist, so international sind auch die bekanntesten Weihnachtsbäume der Welt. Ob auf dem New Yorker Times Square, vor dem Weißen Haus in Washington, vor dem Petersdom in Rom, auf dem berühmten Nürnberger Christkindlmarkt oder vor dem Frankfurter Römer: Jeder große Weihnachtsmarkt und jede Großstadt hat ihren eigenen Weihnachtsbaum, und viele von ihnen sind über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebte Motive für ein Weihnachtsfoto.

Einige der bekanntesten Weihnachtsbäume sind:

  • New Yorker Weihnachtsbaum am Rockefeller Center
  • Schwimmender Weihnachtsbaum in Rio de Janeiro
  • Imposant geschmückte Weihnachtsbaum in der Galerie La Fayette in Paris
  • Weihnachtsbaum am Dortmunder Hansaplatz
  • Kegelförmiger Weihnachtsbaum am Puerta del Sol in Madrid

New Yorker Weihnachtsbaum

Er gilt wohl als der bekannteste Christbaum der Welt: der Baum am New Yorker Times Square. Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit zieht es die Besucher nach New York, um beim Anschalten des Baums dabei zu sein oder um ihn wenigstens einmal aus der Nähe zu sehen.

Das erste Anschalten (das sogenannte Christmas Tree Lighting) ist eine Veranstaltung von nationaler Bedeutung, erst wenn der Baum auf dem Times Square leuchtet, beginnt für die US-Amerikaner die Vorweihnachtszeit. In jedem Jahr treten berühmte Musiker auf. Die diesjährige Zeremonie findet am Mittwoch, den 28. November 2018 statt.

Der größte Weihnachtsbaum der Welt

Der größte Weihnachtsbaum der Welt steht 2018 wohl in Dortmund. Seit einigen Jahren steht die Stadt im Ruhrgebiet in der Liste der Städte mit den größten Bäumen an erster Stelle. Das Aufstellen des Baumes mit dem Bau der Fundamente dauert mehrere Wochen, das erste Anschalten ist ein Großereignis, mit dem der Startschuss zur Vorweihnachtszeit fällt. Ein interessantes Pendant zum größten Weihnachtsbaum ist übrigens der kleinste Baum, den man ebenfalls in Dortmund bewundern kann.

Die Weihnachtsbaumkönigin

Der Titel der deutschen Weihnachtsbaumkönigin wird seit wenigen Jahren für jeweils zwei Jahre vom Bundesverband für Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger verliehen. Der Titel geht an junge Frauen, die den deutschen Christbaum in der Öffentlichkeit repräsentieren werden und die wegweisenden Einfluss auf die Branche nehmen dürfen.

In der Regel geht der Titel der Weihnachtsbaumkönigin an eine Frau, die den elterlichen Betrieb übernimmt oder die sich aus anderen Gründen sehr verdient gemacht hat um die Branche. Die aktuelle Weihnachtsbaumkönigin ist die sympathische Karlsruherin Vanessa Frank.

Den Weihnachtsbaum verkehrt herum hängen

Den Baum verkehrt herum aufzuhängen, ist ein Brauch, der aus Osteuropa stammt. Bis ins 20. Jahrhundert hat man den Baum von der Decke abgehängt. Diese Abhängen von der Decke spart Platz, und der Baum kann auch nicht leicht umfallen. Vor allem bei kleinen Kindern oder bei Haustieren ist das ein Vorteil.

Woher dieser Brauch kommt, ist nicht genau überliefert. Schon aus der Zeit der Römer stammt allerdings die Sitte, zum Jahreswechsel einen Lorbeerzweig zur Dekoration der Häuser anzubringen. In den USA gibt es diesen Brauch übrigens noch immer, wobei man dafür überwiegend künstliche Bäume verwendet.

Die Weihnachtsgurke

Die Weihnachtsgurke ist ein amerikanischer Brauch, der angeblich aus Deutschland kommt. Dazu wird eine Gewürzgurke im Baum befestigt. Wer sie zuerst findet, bekommt ein zusätzliches Geschenk. Die Gurke dient wie ein Symbol für Glück, das den glücklichen Finder das ganze Jahr über begleiten soll.

Um die Weihnachtsgurke rangen sich einige Legenden, von denen jedoch keine als gesichert gelten kann. Am weitesten verbreitet ist die Geschichte des amerikanischen Soldaten John Lower. Im Bürgerkrieg schwer krank soll er kurz vor seinem Tod nach einer Gurke als letzte Mahlzeit verlangt haben. Nach dem Verzehr überlebte er überraschend und hängte fortan jedes Jahr an Weihnachten zum Dank eine Gewürzgurke an den Christbaum.

Weihnachtsbaum entsorgen

Irgendwann ist auch das schönste Weihnachtsfest vorbei. Dann ist es an der Zeit, den Baum fachgerecht zu entsorgen. In der Regel bleibt der Weihnachtsbaum bis zum Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar stehen, bevor er abgeschmückt und entsorgt wird. Dazu stehen verschiedene Wege zur Auswahl. Unabhängig davon, ob man sich für die Abholung entscheidet, ob man den Baum verbrennen lässt oder ob man ihn versenkt: Es ist darauf zu achten, dass man andere Menschen nicht stört oder in Gefahr bringt. Wildes Entsorgen im Wald oder auf der Straße sollte man deshalb vermeiden.

Weihnachtsbaumabholung

In den meisten Gemeinden werden die Bäume Mitte Januar gesammelt und abgeholt. Die Abholung wird in den örtlichen Medien angekündigt. Am besten bringt man den Baum einen Tag zuvor auf die Straße und lässt ihn dann abholen.

Wichtig ist, dass der Weihnachtsbaum vorher vollständig von Schmuck und Lametta befreit wird. Nur so kann der Tannenbaum auch erfolgreich kompostiert werden.

Weihnachtsbaumfeuer

Das Verbrennen des Weihnachtsbaums ist in vielen Orten ebenfalls Tradition. Häufig ist es die örtliche Feuerwehr, die diese Veranstaltung durchführt und beaufsichtigt. Bei dem ursprünglich aus Schweden stammenden Brauch, werden alle ausgedienten Weihnachtsbäume auf einen Haufen geworfen und angezündet.

Ähnlich dem Osterfeuer bietet auch das Weihnachtsfeuer die Möglichkeit, mit Freunden und Nachbarn gemeinsam bei Glühwein und Bratwurst die Weihnachtszeit zu beenden.

Christbaum-Versenken

Die Tradition des Christbaum-Versenken ist vor allem in Österreich bekannt. Dabei wird am Ende der Weihnachtszeit ein geschmückter Christbaum in einem See versenkt. Durchgeführt wird dieser Brauch von Tauchern, der an die im See Umgekommenen gedenken soll.